I. | VfB Grün-Weiß 1990 Erfurt vs. FC Erfurt Nord 1:2 (0:0)

Marcus Borris erzielte per Strafstoß den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Kreisoberliga

Dank Fortuna Nord obenauf

VfB Grün-Weiß: Kirchner, Saure, Körner, Wetzold, Pfreimer, Liebmann,Kranhold, Ruch, Schley, Hucke, Borris.

Nord: A. Mosinsky, Rost, N. Mosinski, Stein, Koizumi, Thiel, A. Pham (71.Frank), Kirchner, Langenhahn, Perec, T. Pham (90. Niehoff).
T.: 0:1 T. Pham (67.), 1:1 Borris (74. FE), 1:2 T. Pham (81.).

SR.: Schwarz (Erfurt), Heinemann, Görtz.

Zuschauer: 120

Mit hängenden Köpfen verließen die Grün-Weißen ihren Top gepflegten Platz. Sie hatten alles gegeben und erneut mit einer starken Mannschaftsleistung aufgewartet, standen aber mit leeren Händen da. Nord hat aus ihren einzigen klaren Chancen zwei Tore gemacht, bei Grün-Weiß fehlten Marcus Borris und Stefan Wetzold im gegnerischen Fünfmeterraum nur Zentimeter.

So eine optimale Chancenverwertung zeichnet eine Spitzenmannschaft aus, wenngleich selbst bei Nord keiner mehr daran glaubt, die souveränen
Büßlebener noch vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen.

Kämpferisch waren beide Teams auf einer Höhe, spielerisch können sie weit mehr. Da es in der Partie bei hohem Tempo hin und her ging, kam auch bei den Zuschauern keine Langeweile auf. Schade für die Hausherren, dass ihre einzigen beiden Schwächemomente in der Abwehr  erbarmungslos bestraft wurden.

Dem Team ist schwerlich ein Vorwurf zu machen, denn alle Akteure gingen an ihre Leistungsgrenze. Es ist schon eine Augenweide, wie sich der junge Max Hucke auf der rechten Außenbahn immer besser zurecht findet, wie Rico Liebmann im 1:1-Spiel nicht zu düpieren ist, wie Wetzold vorn und hinten Akzente setzt, wie Stefan Kranhold als Ältester das Spiel lenkt und für nichts zu schade ist, wie Steven Schley seine Zweikämpfe führt und mit Schlitzohrigkeit den Strafstoß herausholte und die Stoßstürmer Borris und Stephan Ruch ständig unterwegs sind und dahin gehen, wo es weh tut.