I. | TSV Kerspleben vs. VfB Grün-Weiß 1990 Erfurt 1:1 (0:0)

Den Chancen nachgetrauert

Kreisoberliga

Kerspleben : VfB GW 1:1 (0:0)

Kerspleben: Weigel, Richter, C. Kühn, H. Pfeiffer, Michel, Blechschmidt,
Springer, Wiederhold (62. Scheel), Brössel (46. Herzig), Michalowski,
Schmidt (77. Sänger).

VfB Grün-Weiß: Kirchner, Saure, Körner, Wetzold, Neumann (57. Hoppe),
Kranhold, Ruch, Schley (69. T. Pfeiffer), Hucke, Gleichmann, Borris.

T.: 0:1 Ruch (60. FE), 1:1 Herzig (62. HE). SR.: Gräbner (Erfurt), Barth,
Haake. Z.: 80

Nach 20 Minuten hätten die Messen schon gesungen sein müssen, denn in dieser Zeit spielte sich der VfB vier Hochkaräter heraus, bei denen Markus Borris unglücklich agierte. Einmal per Kopf an die Latte, von der der Ball knapp hinter die Linie sprang, aber weder Schieri Frank Gräbner, der auch schon stärkere Partien abgeliefert hat, noch sein schlecht postierter (16 m) Assistent sahen das. Einmal scheiterte er an Marco Weigel und einmal schob er den Ball knapp am Tor vorbei. Als ihn Steven Schley, obwohl selbst in hervorragender Schussposition, zu hoch anspielte, war auch für den sonst so Treffsicheren nicht viel herauszuholen.

Auf der Gegenseite kam es nach 36. Minuten durch Blechschmidt zur einzigen guten Möglichkeit in der ersten Halbzeit für die Gastgeber, als dieser am höchsten sprang, aber nur den Pfosten traf.

Nach Wiederanpfiff gelang den Grün-Weißen der ersehnte und hochverdiente Treffer, als Kühn Borris im Strafraum zu Fall brachte. Stefan Ruch schnappte sich die Kugel und verwandelte sicher. Zwei Minuten später sprang beim Gerangel um einen Einwurf Max Hucke der Ball im Strafraum an den Arm, was ebenfalls mit Strafstoß geahndet wurde. Bei nun verteiltem Spielverlauf lief in Torraumnähe nicht mehr viel. Einzig Markus Kirchner konnte sich noch einmal bei einem gefährlichen Flachschuss von Springer auszeichnen.

Vor der Partie, als Co-Trainer Eberhard Wasner im Scherz ein Remis anbot, schlug Martin Iffarth dies vehement aus. „Wir müssen endlich wieder einmal gewinnen. Glücklicher Weise haben wir heute alles an Deck“. Es sollte trotzdem nicht zum Dreier reichen, denn die Gäste boten neben einer starken ersten Halbzeit ein geschlossene Mannschaftsleistung.